Nächster sprachlicher Ausrutscher eines österreichischen Politikers: Nachdem Vizekanzler Heinz-Christian Strache Asylwerber in Kasernen unterbringen wollte, nutzt Innenminister Herbert Kickl eine Formulierung aus der NS-Sprache. AnzeigeWirbel um die Wortwahl des FPÖ-Innenministers in Österreich: Herbert Kickl hat vorgeschlagen, Asylbewerber künftig „konzentriert“ in Grundversorgungszentren unterzubringen. Kickl, langjähriger Generalsekretär der rechtspopulistischen FPÖ, gilt als Hardliner und war jahrelang für die teils heftig umstrittenen Werbeslogans der Partei zuständig. Strache meinte in einem Interview, Flüchtlinge theoretisch in Kasernen unterbringen zu können. Auch eine Ausgangssperre für Flüchtlinge am Abend und nachts hielt er für denkbar.
Source: Die Welt January 11, 2018 14:04 UTC