König ohne Volk nannte diese Zeitung den größten Zehnkämpfer der Welt, Ashton Eaton, als dieser im vergangenen Jahr nach seinem zweiten Olympiasieg zurücktrat. Sie und eine Vielzahl weiterer hochdekorierter Athleten stehen für das, was der Zehnkampf in Deutschland war und ist bis heute: sportkulturelles Erbe und Wettstreit der Könige der Leichtathletik, welche wiederum die Krone des Sports ist. Doch Meier muss auch konstatieren: In den proppevollen Programmen der Sportwelt sind die Zehnkämpfer Könige ohne Reich. Der Drang zur Gleichbehandlung der Geschlechter, der die Olympischen Spiele erfasst hat, stärkt die Befürworter eines Zehnkampfes für Frauen. Eine wären zwei Extra-Tage für die Könige der Leichtathletik im Olympiastadion der Sommerspiele.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 27, 2017 06:22 UTC