Mit dieser Formulierung gibt der Schriftsteller unausgesprochen gleich die Antwort, das haben rhetorische Fragen so an sich. Der dasselbe getan hat wie der erste: das Buch des Schriftstellers, der da nur mal fragen und sagen dürfen will, nicht rundum gut gefunden. Der erste Literaturkritiker bin ich, der zweite ein Kollege von der „Süddeutschen Zeitung“, und derjenige, der da nur mal fragen und sagen dürfen will, ist Maxim Biller. Für diejenigen, die ihn nicht kennen, hier seine Selbstbeschreibung aus der „Zeit“ von dieser Woche: „jüdischer Schriftsteller in Deutschland“, der das aber – so lautet die Überschrift des doppelseitigen Artikels – „zurzeit nicht so gerne“ ist. Nazis, überall NazisWeil dieses Land von Literaturkritikern bevölkert ist, über die Biller nichts weiß, vor allem nicht, von welchen Nazis sie großgezogen und ausgebildet wurden.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 08, 2017 13:13 UTC