Martin Schulz will mit dem Versprechen, für „soziale Gerechtigkeit“ zu sorgen, ins Kanzleramt. Dies beginnt mit der Einschränkung der Eigentumsrechte und endet mit der Beschneidung der Entfaltungsmöglichkeiten der Gesellschaftsmitglieder. Letztlich ist die Verfolgung des Ziels der „sozialen Gerechtigkeit“ nur die moralische Bemäntelung der totalitären Herrschaft der wenigen über viele. Mehr zum ThemaVor dem Hintergrund der geschichtlichen Erfahrung ist die von der „sozialen Gerechtigkeit“ als Staatsziel ausgehende Faszination verblüffend. Vielleicht wird der auf dem liberalen Rechtsstaat fußende wirtschaftliche Wohlstand daher als von diesem unabhängig betrachtet.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 08, 2017 13:07 UTC