Tourismus auf dem Mount Everest: Warteschlangen in der Todeszone - News Summed Up

Tourismus auf dem Mount Everest: Warteschlangen in der Todeszone


Das Bild war überall zu sehen: eine lange Schlange von Bergsteigern, aufgereiht wie eine Menschenkette, die sich auf dem Gipfelgrat des Mount Everest nach oben windet. Elf Menschen verloren in den vergangenen Wochen am Mount Everest das Leben. Und natürlich gibt es künstlichen Sauerstoff, ohne den der Gipfel für die meisten unerreichbar bliebe. Vierzig Jahre nachdem Reinhold Messner und Peter Habeler den Everest 1978 erstmals ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen hatten, verzeichnete die Himalayan Database, die maßgebliche Achttausender-Statistik, im vergangenen Jahr die Rekordzahl von 802 Gipfelerfolgen – und nur einen davon ohne künstlichen Sauerstoff. Sosehr Expeditionsanbieter vollmundig Komfort und Sicherheit beschwören, sosehr Bilder in sozialen Medien und anderswo signalisieren, der Aufstieg sei gar nicht so schlimm: Auf dem Mount Everest stehen zu wollen ist immer noch ein hartes, an Grenzen führendes Unterfangen.


Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 08, 2019 09:00 UTC



Loading...
Loading...
  

Loading...

                           
/* -------------------------- overlay advertisemnt -------------------------- */