In der israelischen Küstenstadt Tel Aviv gibt es am jüdischen Ruhetag Sabbat nun erstmals ein städtisches Bus-Angebot. In der 430.000-Einwohner-Stadt Tel Aviv fuhren bisher nur privat betriebene Kleinbusse als Sammeltaxis auf mehreren Linien, allerdings ohne feste Haltestellen. Tel Aviv geht davon aus, dass der Betrieb der Sabbat-Busse pro Jahr rund 3,2 Millionen Euro kosten wird. Kürzlich hatte auch die Stadt Ramat Gan nahe Tel Aviv öffentlichen Busverkehr am Sabbat gebilligt. Die Partei Vereinigtes Tora-Judentum sprach laut der „Times of Israel“ anschließend von der „Zerstörung religiöser Werte und der Heiligkeit des Sabbats“.
Source: Der Tagesspiegel November 22, 2019 20:03 UTC