Auf die Provokation des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder, Bayern wolle weniger für andere zahlen, deswegen sollten kleine, ärmere Bundesländer in größeren Einheiten aufgehen, reagierte Haseloff spöttisch-locker. Im vergangenen Jahr wurden im Finanzausgleich rund 20 Milliarden Euro bewegt, um die auseinanderklaffende Finanzkraft unter den Ländern auszugleichen. Nach vorläufigen Zahlen des Bundesfinanzministeriums zahlten Bayern 11,7 Milliarden Euro sowie Baden-Württemberg und Hessen je rund vier Milliarden Euro. Auch die übrigen ostdeutschen Länder erhielten staatliche Beträge: Sachsen 3,5 Milliarden Euro, Thüringen 2,2 Milliarden Euro, Sachsen-Anhalt fast zwei Milliarden Euro, Mecklenburg-Vorpommern fast 1,5 Milliarden Euro und Brandenburg 1,4 Milliarden Euro. Im Westen lag Niedersachsen (1,4 Milliarden Euro) vor Nordrhein-Westfalen und Bremen (je rund eine Milliarde Euro).
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 08, 2026 17:17 UTC