Dass die Ausgaben der EU sinken, war in den Verhandlungen nicht umstritten. Hauptgrund für die Kürzung der Ausgaben ist, dass die Mitgliedstaaten die ihnen zustehenden Mittel der Strukturfonds nicht so stark in Anspruch nehmen wie erwartet. Mehr Geld ist im Haushalt für die Bewältigung der Flüchtlingskrise und den Grenzschutz sowie für Wachstum und Beschäftigung vorgesehen. Der Großteil der Ausgaben im EU-Haushalt fließt allerdings weiterhin in die EU-Agrarpolitik und die Strukturförderung. Auf die Subventionen für die europäischen Bauern entfallen mit 54,9 Milliarden Euro rund 41 Prozent der Gesamtausgaben.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 17, 2016 14:49 UTC