Er kommt aus Schweden, sein Unternehmen mit dem etwas sperrigen Namen Lager 157 gibt es schon seit gut einem Vierteljahrhundert, und es finanziert die Expansion nicht etwa mithilfe geschmeidiger Investoren, sondern aus der eigenen Kasse. Aber dass Stefan Palm bei Ingvar Kamprad gedanklich in die Lehre gegangen ist, liegt auf der Hand. In diesem Punkt unterscheidet sich Lager 157 nicht von seinen großen Konkurrenten. Wechseln die Kollektionen anderswo zehn- oder zwölfmal im Jahr, bei Shein aus China noch viel öfter, setzt Lager 157 auf Beständigkeit. Der jüngste Geschäftsbericht von Lager 157 weist einen Umsatz von umgerechnet 330 Millionen Euro aus, das waren fast 30 Prozent mehr als im Jahr davor.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 07, 2026 19:46 UTC