Die Maya reichten die mit Wasser, Maismasse und Kakao angerührten Getränke bei Ritualen und Banketten, bei denen große tönerne Trinkgefäße von Mund zu Mund gingen. Herkunft des „Berliner Kriegsgefäßes“ ist ungewissDa Grabräuber keine Angaben über die Fundorte der Stücke machen, wissen wir in diesen Fällen nicht genau, aus welchem Teil der Maya-Welt ein solches Artefakt kommt. Auch die Herkunft dieses so genannten Berliner Kriegsgefäßes ist unbekannt. Zwölf reich bekleidete Krieger sind auf die Außenwand gemalt; außer einer Person tragen alle gefiederte Speere oder steinerne Äxte als Waffen. Mehr zum Thema Highlights für das Humboldt Forum Wenn Nandi würdig grüßtDer Autor ist Professor für Altamerikanistik an der Universität Bonn.
Source: Der Tagesspiegel February 11, 2019 11:59 UTC