Direkt aus dem dpa-NewskanalNeubrandenburg/Berlin (dpa) - Für die von einer Schließung bedrohten Frühchenstationen in den Krankenhäusern in Neubrandenburg und Greifswald könnte es doch eine Zukunft geben. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor am Montag in Neubrandenburg erklärte, sieht die neue gesetzliche Regelung vor, dass die Bundesländer mit den Krankenkassen dazu Ausnahmevereinbarungen treffen können. "Da brauchen wir jetzt noch weiter politischen Druck", erklärte Amthor bei einer Diskussionsrunde des DGB in Neubrandenburg. Hintergrund ist ein Bundestagsbeschluss vom Frühsommer, wonach solche sogenannten Perinatalzentren nur noch betrieben werden sollen, wenn es mindestens 25 Fälle pro Jahr gibt. Die Seenplatte ist mit mehr als 5500 Quadratkilometern doppelt so groß wie das Saarland und zwar dünn besiedelt, aber der nach Fläche mit Abstand größte Kreis in Deutschland.
Source: Suddeutsche Zeitung August 16, 2021 17:37 UTC