Es ist erstmal eine positive Nachricht: Der Modekette Hallhuber bleibt das Schicksal ihrer Muttergesellschaft Gerry Weber International AG erspart. Aber laut dem Geschäftsbericht 2014/15 hatte Gerry Weber 140 Millionen Euro über Schuldscheindarlehen aufgenommen, um den Kauf von Hallhuber zu finanzieren. Das ist ein deutlicher Abschlag und bitter, wo sie doch der Hoffnungsträger für Gerry Weber war, als der Konzern sie 2015 kaufte. Er hoffte auf die im Vergleich zur Hauptmarkte Gerry Weber deutlich jüngeren Kundinnen, Synergieeffekte und einenImagegewinn. Doch davon wird die Muttergesellschaft Gerry Weber künftig nur noch wenig profitieren.
Source: Handelsblatt February 10, 2019 10:52 UTC