Drogenhandel an Bahnhöfen, Obdachlosenzelte im Tiergarten, Prostitution mit Flüchtlingen – in Berlin wird über die Folgen der Flüchtlingskrise gestritten. Während zehntausende Asylbewerber weitgehend unauffällig der bürokratischen Abläufe harren, weisen Polizisten, Bezirksmitarbeiter und Flüchtlingshelfer auf diejenigen hin, die in der Stadt nicht zurechtkommen. Mit Blick auf die Obdachlosen und Stricher im Tiergarten sagte Breitenbach, sie werde diesen Donnerstag im Rat der Bürgermeister darüber sprechen. „Wachdienste, Türsteher, Muckibudenbetreiber – das sind mitunter die gleichen Leute, die im Rotlichtgewerbe aktiv ist.“ Im Gewerbe grassiere „Wildwuchs“, sagte Silke Wollmann vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW). Auch ein angeblich in der Notunterkunft lebender Flüchtling, der vor der Kamera von seiner Arbeit als Prostituierter erzählte, sei erkennbar andernorts gefilmt worden.
Source: Der Tagesspiegel October 25, 2017 19:52 UTC