exklusivVon Peter Carstens, Berlin- 22:48Der frühere Staatssekretär im Innenministerium und Beauftragte für die Nachrichtendienste, Klaus-Dieter Fritsche (Archivfoto) Bild: dpaDas Kanzleramt untersagte dem früheren Geheimdienstkoordinator eine Tätigkeit im Aufsichtsrat des Rüstungsherstellers. Das Kanzleramt hat dem früheren Koordinator der Nachrichtendienst, Klaus-Dieter Fritsche untersagt, für die Rüstungsfirma Heckler&Koch (HK) als Aufsichtsrat zu arbeiten. Ebenso konnte Fritsche für die Firma Wirecard arbeiten, die inzwischen in eine Milliarden-Affäre um mutmaßlich verschobene Gelder, Geheimdienstoperationen und Betrug verwickelt ist. Wie aus der Beantwortung einer kleinen Anfrage des FDP-Abgeordneten Stephan Thomae hervorgeht, hatte Fritsche seine beabsichtigte Tätigkeit am 19. Das Kanzleramt hatte dann zu prüfen, ob eine solche Tätigkeit dienstliche Interessen beeinträchtigen werde.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 24, 2020 20:48 UTC