Das ist eine Kampfansage an den Kreml. Ebenso wie die Erkenntnis, dass Russland mit einer Rolle am Rande Europas nicht zufrieden ist, sondern EU und Nato zu spalten versucht, um Vormacht in Europa zu werden. Warum sollte der Kreml seine Politik ändern, wenn aus 27 EU-Hauptstädten ständig unterschiedliche Signale kommen? Es reicht nicht, Moskau zu kritisieren, dass es sich in der Ukraine oder auf dem Balkan einmischt. Die EU wird in eine Strategie zum Umgang mit Putin investieren müssen.
Source: Handelsblatt March 13, 2019 15:33 UTC