Aus Sicht ihrer Anhänger konnte seit dem Antritt des sozialdemokratischen Präsidenten Gustavo Petro Anfang August trotzdem bereits viel erreicht werden. Elf Millionen – und somit rund 700.000 mehr Stimmen als auf seinen Herausforderer Rodolfo Hernández – entfielen auf Petro. Besonders in benachteiligten und stark vom bewaffneten Konflikt betroffenen Regionen erzielte der Kandidat gute Ergebnisse. Zudem soll das Abkommen von 2016 in Gänze umgesetzt werden, was auch im Ende Juni vorgestellten Abschlussbericht der sogenannten Wahrheitskommission über den bewaffneten Konflikt gefordert wird. Die ungleiche Verteilung stellt historisch eine der wichtigsten Ursachen für den bewaffneten Konflikt dar.
Source: Die Welt December 16, 2022 19:27 UTC