Laut der australischen Forschungsagentur CSIRO ist das Methan, das die Tiere ausstoßen, so beispielsweise für zehn Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen Australiens verantwortlich. Die vor Australiens Küsten vorkommende Meeresalge namens Asparagopsis, die den Wiederkäuern mit ins Futter gestreut werden kann, soll helfen, diese Emissionen drastisch zu reduzieren: Die Rede ist von 90 bis 95 Prozent. Letzteres wäre ein wichtiger Schritt in Richtung des Nullemissionsziels, zu dem sich Australien wie viele andere Länder bis 2050 verpflichtet hat. Seit Juni läuft nun der erste weltweite Verkauf von Asparagopsis über die Firma CH4 Global an, eines von drei Unternehmen, die zum Verkauf des Futtermittelzusatzes in Australien lizenziert sind. Einer der ersten Kunden ist der südaustralische Fleischverarbeiter CirPro, der das Algenfutter an seine Tiere verfüttern will.
Source: Der Tagesspiegel July 23, 2022 15:41 UTC