Lausanne (dpa) - Die zweimalige 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat die neuen Richtlinien des Internationalen Olympischen Komitees in der Geschlechterdebatte scharf kritisiert und will sie juristisch anfechten. Es rettet den Frauensport nicht.“Alle Sportlerinnen sollen sich nach dem Willen des IOC künftig Geschlechtertests unterziehen, um an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Semenya war Dauergast in Gerichten„Ich kämpfe für die Würde der Frauen“, sagte Semenya, die ihre Karriere inzwischen beendet hat und als Trainerin arbeitet. Sobald man von einer Frau verlangt, sich für die Teilnahme am Sport testen zu lassen, hat das mit Würde nichts zu tun“, sagte Semenya. Zwei Boxerinnen im FokusIm Zentrum der Geschlechterdebatte standen die Olympiasiegerinnen Imane Khelif und Lin Yu-ting.
Source: Suddeutsche Zeitung March 28, 2026 20:11 UTC