Lieber legt Scholz in seinem Haushaltsplan schon mal Millionen für die Klimastrafen an die EU zurück. AnzeigeUngeachtet aller klimapolitischen Versprechungen der Bundesregierung sieht der Entwurf des Bundeshaushalts für 2020 erneut keine Mittel für die energetische Sanierung des Gebäudebestandes vor. Zugleich legt das Bundesfinanzministerium aber rund 300 Millionen Euro als Ausgleich für nicht erreichte Klimaziele im Rahmen der europäischen Lastenverteilung zurück. Dass das Bundesfinanzministerium offenbar lieber Klimastrafen zahlt, als Geld für Klimaschutz auszugeben, machte Vertreter der Energie- und Klimatechnik-Branche ebenso fassungslos wie die Wohnungswirtschaft. In der Haushaltsplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sind für diese „Klimastrafen“ für die Jahre 2020 bis 2022 insgesamt 300 Millionen Euro vorgesehen.
Source: Die Welt March 21, 2019 06:45 UTC