BGH könnte Urteil gegen Hausarzt kippen - News Summed Up

BGH könnte Urteil gegen Hausarzt kippen


Der Bundesgerichtshof steht kurz vor einer Entscheidung, ob ein Münchner Hausartzt 40 000 Euro Schmerzensgeld zahlen muss, weil er einen Patienten am Leben gehalten hat. Der an fortgeschrittener Demenz erkrankten Patienten wurde ohne medizinische Indikation, jahrelang weiter über eine Magensonde ernährt. Die BGH-Senatsvorsitzende zeigte sich nun skeptisch gegenüber dem Urteil des Münchner Oberlandesgerichts, das dem Sohn des Patienten das Schmerzensgeld zugesprochen hatte. 40 000 Euro Schmerzensgeld sollte ein Hausarzt zahlen, weil er einen an fortgeschrittener Demenz erkrankten Patienten jahrelang weiter über eine Magensonde ernährte, gegen jede medizinische Indikation. Vertreten durch den Münchner Anwalt Wolfgang Putz, klagte Sening schließlich auf Schmerzensgeld sowie Ersatz von Vermögensschäden, insgesamt 150 000 Euro.


Source: Suddeutsche Zeitung March 12, 2019 17:30 UTC



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