Von 1926 an hatte Therese Neumann Visionen, jeden Freitag durchlitt sie in Trance die Passion Christi, blutete aus Malen an Händen, Füßen und in der Herzgegend. Von vielen wie eine Heilige verehrt wird die aus Konnersreuth in der Oberpfalz stammende Schneiderstochter Therese Neumann. Aber vielleicht hätten die Konnersreuther schon von Reinhardt, Hofmannsthal und deren "Jedermann"-Aufführung gehört, mit der die beiden 1920 die Salzburger Festspiele begründet hatten. Es gab aber auch Intellektuelle, die sich von Therese Neumann begeistern ließen. Dafür bietet er eine Reihe von Figuren auf, die sich darüber streiten, was von Therese Neumann zu halten ist.
Source: Suddeutsche Zeitung March 12, 2019 17:26 UTC