Der Trierer Bischof Stephan Ackermann sieht in Rom mit Blick auf die katholische Kirche Deutschlands „eine spürbare Nervosität und Gereiztheit“. Zugleich sei in Deutschland trotz des Ansehens von Papst Franziskus Unzufriedenheit gegenüber Rom zu spüren. Dadurch werde Rom in die Schiedsrichterrolle gerufen, die oft mit der Rolle als Neinsager und Bremser zusammenfalle. Als „offenbar gelungenes Beispiel vernetzter und direkter Kommunikation“ nennt Ackermann ein Treffen aus dem Jahr 2006, bei dem Papst Benedikt XVI. Ackermann verweist zugleich auf die Enzyklika „Fratelli tutti“, in der der Papst Dialog als zentrales Instrument der Gemeinschaftsstiftung beschreibe.
Source: Neues Deutschland October 26, 2020 10:41 UTC