Am Donnerstag legte der ICCT in Berlin eine neue Studie vor. Danach ist beim Spritverbrauch europäischer PKW die Differenz zwischen Herstellerangaben und den tatsächlichen Werten auf durchschnittlich 42 Prozent gestiegen. Auch über den realen Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids werden die Kunden von den Autobauern systematisch getäuscht. Die Hauptursache der Diskrepanz sieht ICCT-Europa-Chef Peter Mock darin, dass die Autokonzerne »immer systematischer Schlupflöcher in der bestehenden Regulierung ausnutzen«. Deren Verfasser griffen etwa auf Angaben von Autofahrern bei spezialisierten Verbrauchswebseiten, Tankdaten von Leasingfirmen und Straßentests von Fachmagazinen zurück.
Source: Die Welt November 17, 2016 16:58 UTC