Und sie wissen genau, dass sich das niemals ändert. Die Rede ist natürlich von den schrecklichen Menschen, die den Tag der deutschen Einfalt als die Farce entlarvt haben, die er schon immer war: den Dresdener Volksschreiern. Das einzige, was an diesen greisen Punks oberflächlich unverständlich ist, ist das Entgegenkommen des Staates. Wenn sich hinterher die feinen Leute vom Feuilleton über das »Pack«, den »Pöbel« beschweren, verkennen sie, dass der Pöbel gebraucht wird. Nein, man lässt Pegida schreien, verstärkt noch das Geschrei, um das systemisch Opportune als das politisch Notwendige beschreiben zu können.
Source: Neues Deutschland October 07, 2016 19:30 UTC