Pointillismus-Ausstellung in der Wiener Albertina - News Summed Up

Pointillismus-Ausstellung in der Wiener Albertina


Aber sie wirkt, als sei sie mit ihren Gedanken weit weg, als sei sie, während ihre Züge doch für alle Zeit festgehalten werden sollen, als Person nicht zu fassen. Das Atelier erhielt den Vorrang vor der freien Natur, und weil das Auftragen der vielen Punkte wenig Spontaneität vertrug und viel Zeit verschlang, arbeitete etwa der Pointillismus-Pionier Georges Seurat an seinem „Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte“ volle zwei Jahre. Der Betrachter findet keinen HaltUnter den etwa hundert Werken in der prächtigen Ausstellung zum Pointillismus in der Wiener Albertina ist dieses Bild nicht zu sehen, dafür allerdings eine ganze Reihe von Vorarbeiten dazu. Das liegt auch an der engen Zusammenarbeit der Albertina mit dem Kröller-MüllerMuseum im niederländischen Otterlo, das zahlreiche Bilder zur Verfügung stellte, etwa von Maximilien Luce, Van Gogh und Mondrian, nicht zuletzt von Seurat und Signac. Die Begründerin der Sammlung, Helene Kröller-Müller, hatte einst Signac in seinem Atelier besucht und einige seiner Arbeiten gekauft.


Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 07, 2016 19:18 UTC



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