Nur indirekt bekennt sich die Partei dazu, eine Machtoption zu ergreifen, wenn sie sich denn bieten sollte. Die Vorsitzenden bestehen zugleich darauf, dass die letzten politischen Entscheidungen bei der Partei, also bei ihnen, liegen. Hier zeigt sich, dass die Beteiligten eine Möglichkeit zum letzten Veto offenbar für angeraten halten. Die LINKE hat lange genug in der Opposition gesessen, um zu wissen, dass das nicht der Platz für Veränderungen ist. Am Ende wird die Frage der Macht zuerst eine sein, die in der Partei selbst ansteht und geklärt werden muss.
Source: Neues Deutschland December 04, 2016 17:08 UTC