Zum Tod von Manfred Burgsmüller: Die Kunst des coolen Zockers - News Summed Up

Zum Tod von Manfred Burgsmüller: Die Kunst des coolen Zockers


Manfred Burgsmüller hielt sich nie sklavisch an feste Regieanweisungen und war auch kein positionstreuer Stürmer. Burgsmüller war ein Schlitzohr, auf den schwachen Moment der gegnerischen Abwehr lauernd und allzeit auf dem Quivive, um sekundenschnell zuzuschlagen. Dessen Trainerkollege Otto Rehhagel nicht, als er den zwischenzeitlich in der Zweiten Bundesliga für Rot-Weiß Oberhausen kickenden Burgsmüller 1985 mit 35 Jahren zu Werder Bremen lotste. Für Burgsmüller war Bremen die ideale Schlussetappe seiner großen Bundesliga-Laufbahn, wurde er doch mit Werder 1988 erstmals deutscher Meister. Am Samstag, als seine sportliche Heimat, die Bundesliga, am letzten Spieltag der Saison 2018/19 ihren alten und neuen Meister Bayern München kürte, starb Manfred Burgsmüller im Alter von 69 Jahren eines „natürlichen Todes“, wie es hieß.


Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 21, 2019 13:44 UTC



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