Der Jubel gilt Martha Argerich und Daniel Barenboim. Barenboim wäre freilich nicht Barenboim, würde er nicht dem Schicksal in den Rachen greifen. Kaum haben Argerich und Barenboim Flügel und Pult erreicht, legen sie los. Als Zugabe servieren Argerich und Barenboim, vierhändig, aus den „Jeux d’enfant“ von Georges Bizet das elfte Stück, es heißt „Petit mari, petite femme“. Nach der Pause dirigiert er (statt, wie geplant, Lutoslawskis „Konzert für Orchester“) die nur scheinbar liebenswürdig-bukolische zweite Symphonie von Johannes Brahms.
Source: Der Tagesspiegel January 08, 2023 07:07 UTC