Der Wispertaunus mit seinen Laubmischwäldern im Rheingau und bei Heidenrod im Untertaunus gilt als eines der größten unzerschnittenen Waldgebiete Hessens. Das Naturschutzgroßprojekt Wispertaunus sieht vor, dass auf die Bewirtschaftung von rund 1000 Hektar Wald im Rheingau verzichtet wird. Der Wispertaunus ist Teil des sogenannten Hinterlandswaldes, der etwa 22.000 Hektar groß ist. Dann hätten die Kommunen Kosten, wie etwa für die Verkehrssicherung oder den Brandschutz, aber keine Einnahmen mehr. „Die Wälder bleiben Naturwälder, aber dafür bekommen die Kommunen Preise, die dem Marktwert dieser Wälder entsprechen“, sagt Brombacher.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 28, 2026 15:01 UTC