In wenigen Monaten hat Emmanuel Macron Frankreich ein Reformprogramm verordnet, das die Wirtschaft beflügelt. An den Finanzmärkten stellten sich Investoren damals die Frage, ob Frankreich womöglich sogar Italien als das größte Sorgenkind der Euro-Zone ablösen würde. Als Nächstes hat sich Macron die Arbeitslosenversicherung sowie die berufliche Aus- und Fortbildung vorgenommen. Es fehlt ganz offenbar der Leidensdruck, der Frankreich gerade antreibt. Dem Land geht es so gut, dass sich die Politik mehr um Wohltaten als um Reformen kümmert“, konstatiert Schmieding.
Source: Die Welt January 16, 2018 20:35 UTC