Cortina d'Ampezzo (dpa) - Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat nach dem Ausschluss von Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch nach dem Helm-Streit das Verhalten des Internationalen Olympischen Komitee scharf kritisiert. Für russische und belarussische Athleten, aber für die getöteten ukrainischen Sportler ist nicht einmal Gedenken erlaubt“, monierte der 49-Jährige bei „Bild“. Bei den Gedanken an sein Olympia-Gold von 1996 im Superschwergewicht in Atlanta verspüre Klitschko daher derzeit eher „keinen Stolz mehr, sondern Scham“. „Das IOC schützt keine Neutralität, es schützt sein Image“, betonte er. „Die Gesichter der ukrainischen Athleten, die ihr Leben für die Freiheit gegeben haben, sind 'zu politisch' für Ihre perfekte TV-Show.
Source: Suddeutsche Zeitung February 13, 2026 00:53 UTC