Der Weg zu den Suchsland-Sharmas führt kilometerweit durchs dunkle Berlin und endet, nach sechs Kilometern Düsternis in verschneiten Straßen, an der ersten Laterne, die brennt. Dummerweise steht sie auf der anderen Straßenseite: Dort gibt es wieder Strom. Bei den Suchsland-Sharmas dagegen brennen nur die Kerzen, und wer sie in ihrem Reihenhaus im Berliner Stadtteil Wannsee besuchen will, muss beherzt an der Haustür klopfen. Den Mantel solle man besser anlassen, sagt Ulrike Suchsland, als sie die Tür geöffnet hat. „Wärmer wird’s nicht mehr.“
Source: Suddeutsche Zeitung January 06, 2026 20:20 UTC