Was allerdings gerade über die Branche hereinbricht, verschlägt auch den Profis den Atem: Eine weltweite Reisewarnung hat es noch nie gegeben. Als 2010 der Vulkan Eyjafjallajökull in Island ausbrach, konnte man in Europa einige Wochen nicht mehr fliegen, aber man konnte mit dem Auto, dem Zug, dem Schiff oder Fahrrad verreisen. Viele Länder machen ihre Grenzen dicht, kappen Flugverbindungen, Urlauber werden mehr oder weniger aus ihren Hotels geworfen, weil diese schließen müssen. Die meisten großen Veranstalter wie Tui, FTI und Der Touristik haben zunächst einmal bis Ende März alle Reisen abgesagt. Sobald die Krise vorbei sei, könne man innerhalb von zehn Tagen wieder Reisen anbieten, so Doldi.
Source: Suddeutsche Zeitung March 18, 2020 18:00 UTC