Seit 1995 beobachteten Forschende im Kibale-Nationalpark von Uganda die mit rund 200 Tieren - Erwachsene und Junge - mit Abstand größte Gruppe wildlebender Gemeiner Schimpansen (Pan troglodytes). Dabei ergriffen die westlichen Schimpansen die Flucht, verfolgt von den anderen. In sieben Fällen wurde das angegriffene Männchen getötet, 2021 folgte die nächste Eskalationsstufe: Nun wurden auch junge Schimpansen zum Ziel. Lange staunten Forscher darüber, wie harmonisch die Tiere leben, während die eng mit ihnen verwandten Schimpansen regelrechte Kriege führen. Der Experte Wittig betont, dass Schimpansen und Bonobos nicht nur die nächsten lebenden Verwandten des Menschen sind.
Source: Suddeutsche Zeitung April 09, 2026 21:03 UTC