Es geht um eine Kriminalität, die allzu leicht unerkannt bleibt von den Compliance-Abteilungen in den Unternehmenszentralen. Eben weil die Beträge klein sind und weil die Masche von CTEA, Kunden mithilfe von fingierten Fachzeitschriften zu betrügen, simpel und raffiniert zugleich ist. Seinen Neffen beschimpft er als "Taugenichts"Der Süddeutschen Zeitung liegen interne Unterlagen der Pariser Justiz und Kopien der Kontoauszüge von CTEA vor. Sie belegen, dass neben Mittelständlern viele internationale Konzerne von den französischen Fake-Verlegern teils um fünfstellige Beträge geprellt wurden. Clan-Chef Jean Marouani, dessen Anwalt eine Anfrage unbeantwortet ließ, konnte dank der Gutgläubigkeit der Konzerne jedenfalls viel Geld anhäufen.
Source: Suddeutsche Zeitung January 16, 2018 20:15 UTC