Das Problem des Sexismus in der Werbung ist ungelöst. Unter dem Hashtag finden sich Berichte von Vergewaltigungen, Grabschereien und verbalen Übergriffen, Justiziables und solches, das in der Grauzone der Diskriminierungen schwer gesetzlich fassbar ist. Nein, findet die Stadt Bremen, in der die Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau – auf Grundlage der Richtlinien des Werberats – Plakate von kommunal ausgeschriebenen Reklameflächen entfernt, die sie als sexistisch einstuft. Die Werbung für die Castingshow „Curvy Supermodel“ war darunter. Wer Produkte und Werbung auf den Social Media-Kanälen des Vereins angeprangert sehen will, kann sich online über dessen „Werbemelder*in“ beschweren.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 27, 2017 04:26 UTC