Seit es Konstruktiven Journalismus gibt, wird er bissig bekämpft: zu aktivistisch, zu unkritisch, . Doch das Ergebnis ist dann enttäuschend, wenn Journalist:innen nach einer wohl eher oberflächlichen Recherche in Konstruktivem Journalismus ihr neues Feindbild finden wollen. Die streitbare österreichische Autorin und sogenannte »Chefreporterin Freiheit« veröffentlichte vergangene Woche ein mit dem vielsagenden Titel »Das neue Ziel ist die Erziehung der Leser zur Unmündigkeit«. Die Quintessenz von Schneiders Kommentar ist einfach wie erwartbar: Konstruktiver Journalismus sei gar kein guter, kein kritischer, kein echter Journalismus. Sie analysiert:Anstatt Begrifflichkeiten umzudeuten, könnte man diese ganzen Weltverbesserungsagenden als das bezeichnen, was sie sind: Aktivismus.Anna Schneider, »Chefreporterin Freiheit«Als Belege dafür sollen ausgerechnet die Gründer:innen von Perspective Daily herhalten, die zitiert werden:
Source: Die Welt March 04, 2023 22:06 UTC