Teilnehmer an Streiks der Gewerkschaften GEW und Verdi in Dresden im April vergangenen Jahres Bild: dpaWegen des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst der Länder haben die ersten Warnstreiks der Woche begonnen. Die Gewerkschaften Verdi, Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Beamtenbund DBB haben Beschäftigte bundesweit aufgerufen, die Arbeit etwa in Ämtern, Schulen, Unikliniken oder der Polizei niederzulegen. Etwa 30 bis 45 Schulen in Braunschweig, Wolfsburg, Nienburg, Hannover, Osterode, Göttingen, Stade und Osnabrück seien von den Arbeitsniederlegungen betroffen, teilte ein GEW-Sprecher mit. Sechs Prozent mehr Lohn gefordertHintergrund sind laufende Verhandlungen für den öffentlichen Dienst von denen nach Gewerkschaftsangaben rund 2,3 Millionen Beschäftigte betroffen sind. Die Gewerkschaften fordern für die Tarifbeschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 11, 2019 13:18 UTC