Investmentbanken an der Wall Street drücken nach einigen hochkarätigen Misserfolgen in diesem Jahr die Preise für Börsengänge. Nach Angaben des Informationsdienstes Dealogic lagen die Ausgabepreise für Aktien von Börsenneulingen im vierten Quartal überwiegend im unteren Bereich der vorher avisierten Preisspanne. Nachdem die Aktien von Peloton nur auf schwache Nachfrage gestoßen waren, hatte die Hollywood-Talentagentur Endeavor ihren geplanten Börsengang abgesagt. Am Abend vor dem ersten Handelstag wird dann ein konkreter Ausgabepreis festgelegt, zu dem Investoren die Aktien erhalten. Nach Angaben des Wertpapierhauses Renaissance Capital haben in diesem Jahr insgesamt 151 junge Unternehmen Aktien im Wert von mehr als 43 Milliarden Dollar an den amerikanischen Börsen emittiert.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 23, 2019 13:41 UTC