Deutschlands oberster Verbraucherschützer, Klaus Müller, warnt die Politik davor, die Wut überforderter Konsumenten den Rechtspopulisten zu überlassen. Für die Betroffenen des VW-Dieselskandals allerdings würde die Regelung wohl zu spät kommen. DIE WELT: In Norwegen gehört die Verbraucherschutzministerin der rechtspopulistischen Fortschrittspartei an ...Müller: ... und sie setzt sich mit amerikanischen Internetgiganten auseinander. Müller: Wenn die Musterfeststellungsklage jetzt kommt und zentrales Verbraucherschutzthema in der kommenden Legislatur ist, dann ist der Verbraucherschutz im Justizministerium gut aufgehoben. Sicher ist: Wir brauchen einen für Verbraucherschutz zuständigen Minister, der nicht vor der Industrie kuscht, sondern wortgewaltig die Interessen der Verbraucher vertritt.
Source: Die Welt January 15, 2018 08:46 UTC