(Foto: AP)WashingtonDie Trump-Regierung will nach der Pleite der amerikanischen Toshiba-Tochter Westinghouse verhindern, dass sensible Daten und Infrastruktur in chinesische Hände fällt. Ein Vertreter der US-Regierung von Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, es gebe diesbezüglich Beratungen mit Japan. Am Dienstag bat das Management um einen weiteren Kredit, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Als Sicherheiten für den neuen sowie für bereits bestehende Kredite bot die Konzernführung den Informationen zufolge einen Anteil an der zum Verkauf stehenden Chipsparte an. Das Firmenkonglomerat, das mit seinen fast 190.000 Beschäftigten auch Laptops, Industrieanlagen, Aufzüge und Waschmaschinen herstellt, dürfte das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Verlust von mehr als acht Milliarden Euro abgeschlossen haben – vor allem wegen Westinghouse.
Source: Handelsblatt April 07, 2017 00:22 UTC