Schockiert davon, was er sah, begann er in sozialen Netzwerken unter dem Namen King Si Kui Qi (etwa: glitschiger König) Armut in den Vereinigten Staaten zu dokumentieren – erfrorene Obdachlose etwa, unbezahlbare Kosten für ärztliche Behandlung. Während die medizinische Grundversorgung in China weitestgehend durch eine staatliche Krankenversicherung gewährleistet ist, zeigt King Si Kui Qi klaffende Lücken in der US-Gesundheitsversorgung. Und während in China das ärmste Zehntel der Bevölkerung 3,1 Prozent des gesamten Nationaleinkommens besitzt, liegt der Vergleichswert in den USA bei 1,8 Prozent. Mit dem Jugendbegriff »Kill line« hat King Si Kui Qi nun auch die Generation erreicht, die darüber nachdenkt, in den USA zu studieren. Getroffen hat es nur King Si Kui Qi.
Source: Junge Welt February 03, 2026 18:55 UTC