Kläger Dewayne Johnson, der unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist und Produkte der Konzern-Tochter Monsanto dafür verantwortlich macht, hat eine niedrigere Strafzahlung akzeptiert. Johnsons Anwälte teilten am Mittwoch mit, ihr Mandant stimme der Absenkung des Schadenersatzes von 289 Millionen Dollar auf rund 78 Millionen Dollar zu. Monsanto war im August von einem Gericht zunächst zu einer Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt worden. Zugleich erklärte sie aber, der Schadenersatz müsse von 289 Millionen auf 78 Millionen Dollar reduziert werden. Stattdessen bestätigte sie damit indirekt, dass sich vor Gericht ein Zusammenhang zwischen dem Unkrautvernichter und Krebserkrankungen durchsetzen lässt.
Source: Handelsblatt November 01, 2018 04:30 UTC