Hoffnung setzen Berlin und die EU daher auf die Oppositionspartei TISZA unter Péter Magyar, der Ungarns Verhältnis zur EU stabilisieren soll. Damit wird die Wahl zu einer Entscheidung über Ungarns vorrangige außenpolitische Orientierung zwischen Brüssel und Washington. Allerdings lehnt die TISZA Vorstellungen ab, nach denen Ungarns Souveränität gegenüber Brüssel gestärkt werden müsse. Andererseits heißt es, man müsse „Europa“ veranlassen, „seinen gegenwärtigen Kurs zu korrigieren“, um es auf die von Washington gewünschte politische Linie festzulegen. Nach seinem Besuch in Washington teilte Orbán mit, die USA seien bereit, Budapest eine „Finanzspritze“ bereitzustellen.
Source: Handelsblatt March 10, 2026 20:34 UTC