Die zweite Staffel des Netflix-Erfolgs „Emily in Paris“ zehrt wieder von Klischees. Die Darstellung einer Ukrainerin fiel jedoch so negativ auf, dass sich der ukrainische Kultusminister einschaltete. Die Serie „Emily in Paris“ zehrt allein davon: Eine tüchtige Amerikanerin (gespielt von Lily Collins) trifft in Paris auf rauchende Franzosen – ein Klischee in sich selbst. Das sei eine „beleidigende“ Karikatur, schrieb der ukrainische Kultusminister Oleksandr Tkatschenko auf Telegram. Die Filmemacherin Natalka Yakymovych hielt dagegen: „In einer Fernsehserie dürfen Charaktere also nur negativ dargestellt werden, wenn sie nicht ukrainisch sind?
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 04, 2022 05:31 UTC