Der Kreml hat sein Angebot an Washington erneuert, sich ein weiteres Jahr an die Bestimmungen des auslaufenden Atomwaffenabrüstungsvertrags New Start zu halten. Der Vorschlag von Präsident Wladimir Putin liege noch auf dem Tisch, bisher gebe es aber keine Antwort aus den USA dazu, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Die Zeit dränge und „buchstäblich in ein paar Tagen wird die Welt wohl in einer gefährlicheren Lage sein als sie es bisher war“, sagte Peskow mit Blick auf den am 5. Die ursprünglich noch zwischen den USA und der Sowjetunion unterzeichneten Start-Verträge sahen eine Reduzierung strategischer Atomraketen und Nuklearsprengköpfe vor. Der 2010 geschlossene Nachfolgevertrag New Start beinhaltet dabei eine Begrenzung der Sprengköpfe auf je 1550 Stück und der Trägerraketen auf 800 Stück.
Source: Handelsblatt February 03, 2026 07:53 UTC