Trumps „Fake News Awards“ sprechen Bände über Trumps Verhältnis zu jenen US-Medien, die ihn nicht umjubeln wollen. Als sie schließlich funktionierte, zeigte die Liste neben CNN vor allem die „Times“ und die „Post“. Fehlerhafte Berichte über die Russland-Affäre, unrichtige Angaben über die Größe des Publikums bei Trump-Veranstaltungen auf Twitter und ungerechtfertigte Vorwürfe an die Trump-Regierung folgen in der Aufstellung von insgesamt elf angeblichen Missetaten der Medien. In mindestens acht Fällen seien die auf Trumps Liste beklagten Fehldarstellungen in Berichten und Tweets jedoch innerhalb kürzester Zeit korrigiert worden, merkte die „Washington Post“ an. Dieselbe Sorgfalt nach Ausrutschern fehlt bei Trump und seiner Regierung.
Source: Der Tagesspiegel January 18, 2018 05:40 UTC