Die sogenannten Rapid Support Forces (RSF) im Sudan haben laut den Vereinten Nationen schwere Kriegsverbrechen und möglicherweise Verbrechen gegen die Menschheit begangen. Mehr als 6.000 Menschen seien binnen drei Tagen getötet worden, als RSF und verbündete Milizen im Oktober die Großstadt Al-Faschir in Darfur einnahmen, teilte das UN-Menschenrechtsbüro am Freitag mit. RSF und Verbündeten verübten laut Bericht unter anderem Massenmorde und Hinrichtungen, sexuelle Gewalt, Entführungen gegen Lösegeld, Folter und Plünderungen. Im Sudan kämpfen seit April 2023 die reguläre Armee und die RSF um die Macht. Zwölf Millionen Menschen wurden bislang durch die Kämpfe vertrieben, jeder zweite Einwohner des nordostafrikanischen Landes ist von Hunger bedroht.
Source: Junge Welt February 13, 2026 18:32 UTC