Die Bundeswehr findet offenbar deutlich zu wenige Freiwillige für die neue Brigade, die zur Abschreckung Russlands dauerhaft in Litauen stationiert werden soll. Wie der „Spiegel“ berichtet, melden sich besonders bei Mannschaftsdienstgraden zu wenige Soldaten: Für Panzerbataillon 203 und Panzergrenadierbataillon 122 liegen die freiwilligen Meldungen demnach nur bei 28 bis 47 Prozent. Die Litauen-Brigade ist seit April 2025 im Dienst, bis Ende 2027 soll sie die volle Truppenstärke erreicht haben und somit einsatzbereit sein. Der Großverband soll zur Stärkung der Nato-Ostflanke beitragen – jener Gebiete also, die zum nordatlantischen Militärbündnis gehören und an Russland, Belarus oder die Ukraine angrenzen. Zu den Aufträgen der Litauen-Brigade gehört laut Bundeswehr der Schutz der sogenannten Suwalki-Lücke, des Landkorridors rund um die gleichnamige polnische Stadt.
Source: Der Tagesspiegel February 12, 2026 15:54 UTC