Die Ausnahmesituation durch Corona habe in den ersten drei Quartalen zu einem Anstieg der Einlagen um 20,6 Milliarden auf 374,0 Milliarden Euro geführt. Trotz der extremem Niedrigzinsen betrage das Plus bei den täglich fälligen Geldern sogar 9,8 Prozent auf 269,3 Milliarden Euro. Der Anteil der Sichteinlagen an den gesamten Einlagen liegt nach dem dritten Quartal bei 72 Prozent gegenüber 69,4 Prozent zum Jahresende 2019. Allein im Oktober hätten bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tages- oder Girokonto eingeführt, berichtet das Vergleichsportal Biallo. Mehr zum ThemaNach Angaben des Genossenschaftsverbands wurde im zweiten Quartal mit durchschnittlich 4 Milliarden Euro pro Monat ein Spitzenwert der Mittelzuflüsse erreicht.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 24, 2020 14:03 UTC